Berufsanerkennung und Ausbildungs-Qualität

Gesetzlich anerkannt und geregelt ist der Beruf des Osteopathen in verschiedenen europäischen Ländern, so z.B. in England oder in der Schweiz. In Deutschland besteht keine gesetzlich geregelte bzw. geschützte Berufsbezeichnung.

Fakt und gesetzlich geregelt ist, dass die osteopathische Medizin in Deutschland unter den Begriff der Heilkunde fällt und somit nur von Ärzten und Heilpraktikern ausgeübt werden darf.

Erkundigen Sie auf jeden Fall im Vorfeld einer angestrebten osteopathischen Behandlung über den Ausbildungsstand Ihres Therapeuten!

In Deutschland ist die Qualität der Ausbildungen zum Osteopathen sehr unterschiedlich.
Abhängig von der Qualitätsnorm einer Schule durchlaufen Osteopathen ein berufsbegleitendes fünfjähriges Regelstudium auf praktischer und theoretischer Ebene, welches durch eine Vielzahl von Modulen zur Vertiefung und/oder Ergänzung der Basiswissenschaften vervollständigt wird. An vielen Schulen wird jedes Unterrichtsjahr mit einer praktischen und theoretischen Prüfung abgeschlossen.

Ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist die Berufsbezeichnung Osteopath D.O., die nur vollständig ausgebildete Osteopathen nach Bestehen sämtlicher Prüfungen sowie der Abgabe und Verteidigung einer wissenschaftlichen Thesis führen dürfen.

Fächerschwerpunkte in der Ausbildung sind u.a.:

  • Embryologie
  • Anatomie/Physiologie
  • Pathologie
  • Neurologie
  • Röntgen
  • Differentialdiagnostik
  • Praktischer Unterricht zum Erlernen osteopathischer Behandlungstechniken und Behandlungsprinzipien.
Praxis Dachsel
Osteopath, Heilpraktiker, Physiotherapeut
Aggensteinstr. 4
87435 Kempten
Tel. +49 (0)831 / 10 991
info@osteopathie-kempten.com